Generationen, die zusammen gehören!

„Der Kinderteil im Gottesdienst – muss der wirklich sein?“ – Diese Frage kam kürzlich in einer Gemeinde auf. Meine klare Antwort: Ja! Schließlich verweist Jesus mehrfach auf Kinder, wenn er vom Reich Gottes spricht:

  • Jesus legt besonders Wert auf eine Gruppe der Bevölkerung: Auf die Kinder! Lasst die Kinder zu mir kommen! Wehrt ihnen nicht! Denn solchen gehört das Reich Gottes. Mk10,14 *
  • Wir können von ihnen lernen (und vielleicht bei einer Kinderpredigt auch mit ihnen lernen): Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht annehmen wird wie ein Kind, wird nicht hineinkommen. Lk18,17*
  • Kinder können für uns Charakterschule sein: Wer nun sich selbst erniedrigt und wird wie dieses Kind, der ist der Größte im Himmelreich. Mt18,1-4*

Ein schönes Beispiel für das Miteinander der Generationen findet sich auf einer Anhöhe des Erzgebirges. Dort gibt es die HERR-BERGE. Ein seltsamer Ort des Friedens, der nach der Wende durch zwei Krankenpfleger aus dem Bund Freikirchlicher Gemeinden initiiert wurde: Sie waren höchst unzufrieden mit der „Unterbringung“ von alten Menschen in DDR-Pflegeheimen. Gott gab ihnen den Impuls, die neue Freiheit zu nutzen, etwas Neues aufzubauen – getreu dem Motto: „Freiheit, aus der man etwas machen kann.“ Und Gott gab auch die Mittel dazu; das Wunder ist geschehen: Auf der Wiese eines EmKlers in dem Örtchen Burkhardtsgrün ließ Gott durch die beiden ein Pflegeheim entstehen, das (inzwischen) mit einer großen Anzahl von Wohnungen im „Betreuten Wohnen“, mit einer Wohnstätte für gehandicapte Menschen – und einer kleinen Feriensiedlung für Familien (!) zu einem kleinen Dorf für sich geworden ist. Dort wurde jüngst auch ein neuer Spielplatz gebaut (siehe Bilder). Dieser ist Anziehungspunkt fürs Auge und Gemüt von Jung (klar) und Alt (wunderbar). Im Rundbrief der Einrichtung schreibt Pastor Thomas Scheffler im Juli 2023 folgendes:

Kinder zu fördern und ihnen Raum zur Entwicklung zu geben, gehört zu unseren Arbeitsaufgaben. Besonders in den Frühförderstellen in Aue und
Schönheide, wird diese Arbeit mit viel Engagement und fachlicher Expertise geleistet. Aber auch hier auf dem Gelände sollen Begegnungen zwischen
Jung und Alt, Behinderten und Nichtbehinderten, Gesunden und Kranken usw. ermöglicht werden. So gehörte eben schon von Anfang an ein Spielplatz
dazu. Kindern ein Zuhause und eine Zukunft geben, das ist eine wichtige Aufgabe. Erst in diesen Tagen war in den Medien zu lesen, dass sich Eltern in
Deutschland für deutlich weniger Kinder entscheiden, weil sie sorgenvoll in die Zukunft schauen. Als Christen haben wir hier durch den Glauben die
Hoffnung, dass eben nicht alles nur immer schlechter wird, sondern dass Gott eine Zukunft für diese Welt hat. Die schon vor einigen Jahren verstorbene christliche Sängerin Hella Heizmann hat einmal gesungen: „Wer Kindern ein Zuhause gibt, der dient in Wahrheit Gott.“ Es ist schön, dass Kinder auch auf dem Gelände der HERR-BERGE einen Ort finden können, wo sie Kind sein können. Und wer weiß, vielleicht werden wir selbst im Kontakt mit Kindern wieder etwas zu Kindern. Denn: „Nur wer erwachsen wird und Kind bleibt, ist ein Mensch. Erich Kästner
. So freuen wir uns auf das große Kinderfest.

  • Diese Bibelstellen finden sich auch für das persönliche Jüngerschaftstraining HIER in der Kartensammlung von „32 Impulsen von Jesus für Geistliches Wachstum“

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