Von Marcel Zellweger

Vom 17. bis 19. April 2026 fand in unserer evangelisch‑methodistischen Gemeinde Zwönitz ein besonderes Seminar zur persönlichen Evangelisation statt. Referent war Guntram Wurst vom Evangelisationsteam, der uns mit viel Leidenschaft und Klarheit durch das Wochenende führte. Das Seminar diente sowohl der Auffrischung bekannter Grundlagen als auch der geistlichen Vorbereitung auf die Evangelisationswoche vom 4.–9. Juli 2026.
Impulse, die bewegen
Guntram vermittelte praxisnah, wie wir im Alltag Menschen von Jesus Christus erzählen können – nicht durch Methoden, sondern durch eine Haltung, die aus echter Beziehung zu Jesus wächst. Zu den Schwerpunkten gehörten:
- Beziehungen aufbauen, die von echtem Interesse geprägt sind
- authentisch als Christen leben
- zuhören, bevor wir reden
- Mut finden, im richtigen Moment von Jesus zu sprechen
- die Freude am Evangelium neu entdecken
Viele Inhalte waren vertraut, doch sie gewannen durch Guntrams Art neue Tiefe und Aktualität.

Gemeinschaft, Austausch und geistliche Erneuerung
Neben den Vorträgen prägten Gespräche, Fragen und gemeinsames Nachdenken das Wochenende. Wir erlebten eine offene, herzliche Atmosphäre, in der wir als Gemeinde näher zusammenrückten und neu erkannten, welchen Auftrag Jesus uns gegeben hat.
„Gewollte Ansteckung“ – ein starkes Bild

Besonders eindrücklich war Guntrams Vergleich mit einem Virus: Während ein Virus Krankheit überträgt, geht es bei der Evangelisation um eine gewollte Ansteckung – mit der Liebe Jesu, mit der Freude am Glauben, mit dem Feuer des Evangeliums.
Dieses Bild wurde zum Leitmotiv des Wochenendes und fand seinen Ausdruck in dem Satz:
„Positiv auf Jesus getestet.“
Dankbarkeit und Ausblick
Wir blicken dankbar auf ein gesegnetes Wochenende zurück. Die Impulse wirken nach, die Gemeinschaft stärkt uns, und die Vorfreude auf die Evangelisationswoche im Juli wächst.
Ein herzlicher Dank gilt Guntram Wurst vom Evangelisationsteam für seinen wertvollen Dienst und seine ermutigenden Impulse.
