Wort, das wirklich wirken möchte

Genauso ist mein Wort: Es bleibt nicht ohne Wirkung, sondern erreicht, was ich will,
und führt das aus, was ich ihm aufgetragen habe.

Jesaja 55,11

Kann das Wort in mir wirken?

Kann ich abends sagen, dass am Tage ein Bibelwort in mir gewirkt hat?
Kann ich am Wochenende sagen: Ein Wort aus der Bibel hat mich durch den Alltag getragen?

Wir wissen: Damit wir geistlich erfolgreich wachsen und gedeihen „We are made to thrive“ , brauchen wir dieses Wort – aber nicht als Werkzeug, das in der Werkstatt liegt, sondern das ich wirklich anwende – wo ich spüre: Hier verändert sich etwas. Bei einem Hobel spüre ich, wie das Holz sich glättet – aber freilich auch: „Wo gehobelt wird, fallen Späne“ – da muss ich schauen, wo bei mir Dinge abfallen (müssen), die Gott nicht so gerne in meinem Leben haben möchte.

Damit das Wort zu mir nicht umsonst ausgegangen ist – und ich nicht so schnell vergesse, was Gott mir gesagt hat, gibt es auf unserem Jungerschaftsweg ganz verschiedene Hilfen. Zwei solche „Anstupser zum geistlichen Wachsen“ möchte ich heute vorstellen:

1. An die Wand geschrieben: Hier hat mich das Wort Gottes heute bewegt

So einfach kann es sein, wie Thomas Köhler von unserem GB-Vorstand an einem kleinen Beispiel zeigt: Ich gebe anderen Rechenschaft über das Wort Gottes, das sich in mir „eingehakt“ hat – und hier gilt die alte Faustregel: Was ich anderen weitergegeben habe, merke ich mir auch selber besser – und weiß es auch nächste Woche noch. Denn: zu unserer Jüngerschaft gehört auch, dass wir selbst uns und anderen Rechenschaft geben über unseren Glauben. Eine simple und griffige Idee kommt wieder einmal aus unserer kleinen GB-Gemeinde Wiesa.

„Wir in Wiesa hatten erstmals die Möglichkeit, Predigtgedanken, die einem wichtig geworden sind, auf einer Wandtafel
aufzuschreiben. Viele (auch ich) haben davon Gebrauch gemacht. Leider wusste ich jetzt nur noch von einer Sache, die ich aufgeschrieben hatte. Ich frage mich, was ist eigentlich von diesen vielen Predigten bei mir hängengeblieben?
Mache ich eine Sache 2026 anders als 2024, hat eine Predigt mein Leben, meine Lebensregeln, meinen Umgang, meine Dankbarkeit oder meinen Blick auf Dinge verändert? Bin ich im Glauben gewachsen oder hab ich mich geärgert und bin weiter weg vom Glauben und von meinen Geschwistern? Hab ich Jesus und Gottes guten Geist in mir Raum gegeben? Ja wir sind als Geschwister zusammen gewesen, wir haben Freud und Leid geteilt. Wir haben Gottes Wort gehört – was ja „nicht leer zurückkommt“. Aber ich wünsche uns, dass uns eine Sache in der Predigt 2026 wichtig wird und dass unser Tun, Handeln oder Denken verändert.“



Ein paar „hängengebliebene Gedanken“ aus der kleinen Kirche im Erzgebirge: *** Jesus will Beziehung mit dir *** Nur Jesus macht satt *** Wenn einer dein Smartphone erbittet, dann gib ihm auch das Tablet dazu *** Dankbarkeit ist eine Hilfe zum Teilen – Teilen wirkt verändernd *** Wir haben eine Hoffnung *** Du bist soo wertvoll und geliebt *** Murren bleibt nicht ohne Konsequenzen *** Schwimme gegen den Strom *** Wir können Gott alles sagen *** Rede mit Gott *** Hier stirbt ein König *** Sarah lacht *** Fokus auf die Ewigkeit *** Jesus steht auf *** Kehre um und folge Jesus…***

2. Urlaub genommen – mit (Langzeit)Wirkung des Wortes!

Um seinen eigenen Glauben mit dem Wort Gottes zu vertiefen und in der Jüngerschaft dazu zu lernen, gibt es auch Kurse, die in Häusern stattfinden, die genau diesen Auftrag von Gott bekommen haben. Wie wäre es, einmal Urlaub für eine Auszeit zu verwenden – um nicht nur Natur zu genießen und der Seele und dem Körper Gutes zu tun, sondern auch nachhaltig ins geistliche Leben zu investieren? Wenn Sie auf das Kreuzesbild nahe des „Haus des Lebens“ in Tirol unten klicken, kommen Sie zu den Kurzbeschreibungen von Häusern, die helfen: Dass das Wort Gottes nicht leer zurück kommt!

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