Gottes Werte in der Apotheke?!

Dieses Bild ist die Titelseite der neuen „Apotheken-Umschau“. Schon dort im Zeitschriftenständer ist das Motto und einer der Sprüche zu lesen, die bei Demonstrationen für ungeborenes Leben den Teilnehmenden entgegengeschleudert werden. Der „faktenbasierte“ Schwerpunkt-Artikel dann im Inneren des Heftes hat zwar „Fakten“ aus rechtlicher Sicht der Frau fleißig zusammen getragen, aber leider fast keine aus Sicht des Kindes – und auch nicht der Frauen, die sich zu einer Abtreibung hinquälen mussten oder dies hinterher bereut haben.

Diese einseitige ideologische Linie – nicht im „Neuen Deutschland“ oder der TAZ – sondern in der Apothekenzeitung ist schon ein Zeichen der Zeit: Wie sehr hat sich die Journaille und vielleicht auch ein großer Teil der jungen Generation der „Mein-Bauch-gehört-mir“ – Bewegung angeschlossen!
Es stellt sich die Frage, inwieweit die“Behandlungsmethode Abtreibung“ überhaupt relevant ist für Apotheken und ihnen geschäftlich hilft. Dazu ist diese Zeitung ja da. Diese Frage kann nur die Redaktion beantworten. Soll bewusst junges Publikum angesprochen werden? – Ich hoffe sehr stark, dass es nicht der Ausblick in andere Länder ist, wo es die „Abtreibungspille“ gibt – sicher in Apotheken. Vielleicht ein kleines Zusatzgeschäft – auf jeden Fall aber ein großer Verlust für uns alle – und am meisten für das getötete Leben. Und ein Kunde in spe weniger für die Apotheke vor Ort.

Was können wir tun, die nicht in der Redaktion einer solchen Zeitung sitzen? – Wir können etwas tun – und gerade diese Zeitung hilft uns dabei! Wir können damit zum Tresen gehen, das Blatt den Diensthabenden zeigen – und mit ihnen in ein Gespräch kommen und unsere Meinung wenigstens kurz kundtun. Damit leisten wir als Teil der „Zivilgesellschaft“ sicher einen wichtigen Dienst an den Ungeborenen und der Gesellschaft.
Diese Aktion mutet klein an. Aber halten wir es mit Gerhard Schönes Lied: „Alles muss klein beginnen.“ (externer Link zu Youtube)

Hinweis: Der besprochene Artikel ist auch online lesbar. Unter der Mailadresse redaktion@a-u.de kann man zudem auch seine Meinung kundtun.

Steffen Klug, ein „sogenannter Lebensschützer“ (Zitat vom Ende des Artikels)

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