Gedanken beim Sortieren alter Kirchenzeitungen

Reinhard Senftleben aus der Gemeinde Wuppertal-Barmen und langjähriges Laienmitglied der NJK, hat einige seiner Gedanken aufgeschrieben, die den Weg der EmK anhand der Kirchenzeitung „Unterwegs“ beschreiben und kommt zu vier wichtigen Punkten, die für uns als GB eine Bestärkung unseres Weges darstellen:

„Beim „Räumen“ diesmal in meinem Zimmer fiel mir ein Ordner in die Hände, der mit Material aus Unterwegs aus den Jahren 2001 und folgenden gefüllt war. Ich sah mir das durch und als erstes fiel mir auf, dass damals noch mehr Menschen aufgenommen wurden oder zumindest annähernd so viele, wie als Verstorbene gemeldet wurden. Das habe ich in den letzten Jahren nicht mehr erlebt. Im Gegenteil, viele Mitglieder, die die EmK verlor,
gingen durch die Schließung von Gemeinden, weil sie sich entweder anderen Kirchen anschlossen, die günstiger lagen oder aus anderen Gründen ebenfalls nicht mehr kamen.

Dann habe ich nur mal die Überschriften überflogen, die ich damals so interessant fand, dass ich sie aufhob. … Da sind sicher auch Meinungen dabei gewesen, die dem christlichen Standard entsprechen, aber notwendig schien mir nichts zu sein, was mir so in die Augen fiel. Als ich aus Betroffenheit mit dem Herrn ins Gespräch ging, erhielt ich zur Antwort, zumindest habe ich den Eindruck davon, dass wir nicht mehr den Glauben leben, sondern nur die Gesellschaft mit den Maßstäben des Glaubens etwas streicheln wollen.
Anders ausgedrückt, was für den Glauben fundamental ist, spielt nur eine untergeordnete Rolle, auch in unserem kirchlichen, christlichem Leben.
Zumindest für mich bedeutet das, dass ich noch entschiedener als bisher den Weg Jesu suchen will, die Liebe Gottes leben will und herausfinden
will, was die Kerninhalte unseres Glaubens sind. Für mich ist das

1. Der Glaube an Jesus Christus, in dem sich die Liebe Gottes ausdrückte, indem er für unsere Sünden (ich nenne es gerne auch Schuld und Versagen) ans Kreuz ging und auferstand.

2. Dass wir ihm folgen sollen/dürfen und so im Willen Gottes Leben, dass seine Liebe in unserem Verhalten und Leben sichtbar wird.

3. Dass jeder seine persönliche Beziehung zum Herrn braucht, um seine Gaben und Lebensziele im Sinne Gottes leben zu können.

4. wir brauchen Lehrer, die genau das lehren, wie man dahin kommt. z.B. wie man richtig mit ihm redet (auch indem man Zeiten zu hören sich
nimmt), sich mit der Bibel auseinandersetzt, sich mit anderen Christen zusammensetzt, um über den Glauben und das Leben damit auszutauschen und zu lernen.

Auf dem Beitragsbild trifft sich der GB-Zoom-Hauskreis „ScharfSinn“ in Braunfels beim Kongress 2023 zu einem präsenten Gespräch. Der 2. von links ist der Autor Reinhard Senftleben.

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