Ein Thema, das weithin verborgen ist – aber ethisch sehr große Problemzonen aufreißt: „Leih“mutterschaft. Fundierte Informationen liefert das jüngst erschienene Buch „Ich kauf mir ein Kind“ von Birgit Kelle, das sehr gut recherchiert und in vielen Aspekten dieses schwierige Thema unserer Zeit beleuchtet.
In Deutschland ist Leihmutterschaft verboten. Dennoch gab es im Frühjahr 2024 in Berlin wieder eine Messe, wo man Kinder bestellen konnte – in allen möglichen Ländern.
Diese Vorgänge, im Englischen ehrlicher als „Surrogacy Service“ ( lat. surrogatus „Ersatz“) bezeichnet, können in ethische Abgründe führen. Als Stichworte seien hier nur genannt: Menschenhandel / Ausbeutung von Frauen / neuer Kolonialismus / völlig ausbleibender „Welpenschutz“ (Hunde müssen 8 Wochen bei der Mutter bleiben) / Selektion / Kindstötung (in Form von Embryos).
Sogar die EU hat diese Vorgänge unter Menschenhandel eingeordnet. Sehr bedenklich ist, dass nun bestimmte Kreise auch in Deutschland eine „altruistische Leihmutterschaft“ legalisieren wollen. Viele Beobachter glauben, dass dieser Gedanke der kommerziellen Leihmutterschaft (Hinter)Tür und Tor öffnen würde.
Dieses und manch anderes Alarmierende an diesen Thema wird in dem Buch engagiert bewegt. Gerne können Interessierte einen Zoomabend des GB zu diesem Thema anregen!
Weiterführende Links:
2026008: HIER gibt es ein aktuelles Interview mit dem internationalen Fachmann und Arzt Andreas Weber „Wird Illegales normal? – Die schleichende Akzeptanz der Leihmutterschaft.“ Der Handel mit Menschen, in dem Falle mit Neugeborenen, die ethischen Abgründe in der Rolle der Frau und das Kindeswohl, das durch die abrupte Abtrennung von seiner „Neun-Monats-Heimat“ beeinträchtigt wird – alles das wird durch das Handeln von promininenten Menschen, auch aus der Politik in Deutschland in Kauf genommen – obwohl „Mietmutterschaft“ in Deutschland verboten ist, genauso wie die Transplantation der Eizellen. Der Arzt Andreas Weber ist für die internationale Organisation DAFOH tätig (auch für den Bundestag), die jeglichen Handel mit menschlichen Organen und natürlich auch mit Menschen bekämpft. Sie wurde schon für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen.
Die „Stiftung Familienwerte“ hat am 1.5.25 den Beitrag „Bindungen formen das Gehirn“ zur Wichtigkeit sicherer Bindung vor und während der Babyphase veröffentlicht. Gehirnbildung hat viel mit Beziehungen zu tun, belegen die Neurowissenschaften. Das sollte Konsequenzen haben für Geburtsvorsorge, frühkindliche Betreuung, Bildung und Pflege. Autorin ist Cornelia Huber. Sie schrieb den Artikel zuerst für „Die Tagespost“.
HIER gibt es einen Beitrag von Apollo News vom 2.5.2026. Autorin Larissa Fußer schreibt darin: „… An diesen Moment meines Studiums musste ich denken, als in den letzten Wochen die Debatte um eine möglicherweise von Hendrik Streeck und seinem Mann in Anspruch genommene Leihmutterschaft hochkochte. Artikel über die Leihmutterschaft wurden schon viele geschrieben, aber es gibt meines Erachtens einen zentralen Aspekt, der viel zu selten betrachtet wird: dass sich medizinisch nachweisen lässt, dass eine enge Bindung zwischen Mutter und Kind zentral für die psychische und körperliche Gesundheit eines Kindes ist – und das für sein ganzes Leben lang. „

Hinweis: Unser neuer Flyer „Vaterliebe“ zieht mit biblischen Aussagen einen roten Faden zwischen der Liebe Gottes, mit der er unsere Leben eingerichtet hat und seiner Ethik und Regeln, die er uns mitgegeben hat zum Gelingen von Familie, von Generationen und Gesellschaften. Auf der Rückseite von diesem Flyer ist der natürliche Ablauf des Kinderbekommens noch einmal einfach und schlicht im Kontext von Psalm 139 dargestellt.
