Aus der Perspektive vom Reich Gottes

Herbert Heinrich aus Franken hat einen Leserbrief an unsere Kirchenzeitung UNTERWEGS geschickt. Er enthält einige Gedanken, die wir immer wieder von Gemeindegliedern hören und bezieht dabei den Blick auf das Reich Gottes ein. Wir geben hier den Beitrag des Autors weiter, wie er ihn an uns geschickt hat. Er ist eine Einladung, mit der Kommentar-Funktion unten darüber „ins Gespräch“ zu kommen!

Weil   ich an der althergebrachten Lehre und Ordnung festhalten möchte, muß ich in den neuen Gemeinschaftsbund eintreten. Da ist doch was verdreht. Man braucht nicht depressiv zu sein, wenn man sich  hier „verdrängt“ sieht. 

Für mich ist der Gott der Bibel der Gott der Liebe. In  seiner Liebe hat der Schöpfer des Himmels und der Erde den Menschen geschaffen als Mann und Frau und gesagt: Seid fruchtbar und mehrt euch.“
Wir dürfen Teilhaber und Mitarbeiter an der Schöpfung sein. Gott nimmt uns mit hinein in seinen Schöpfungsakt. Welch hohes Ansehen, welch hohes Amt ,welch  hoher Auftrag, welch weitreichende Perspektive. Gott hat noch viel vor mit seinen Menschen. Gott ist noch nicht am Ende. 
Die Homo-Ehe dagegen führt langfristig aufs tote Gleis. In die Sackgasse. Ein Auslaufmodell. Darum ist es ein großer Fehler von Gleichstellung zu sprechen wo keine Gleichheit ist. Wie weit wir schon auf dem Toten Gleis sind zeigt uns die Statistik. Seit 1970 sterben in Deutschland mehr Menschen als geboren werden. Die Mitgliederzahlen der Kirchen sinken. Aus Nachsicht nenne ich hier keine Zahlen. Wer es genau wissen möchte braucht nur Wikipedia antippen. 
Der Zeitgeist der dahinter steht – er kommt im selben Boot, im selben Gewand wie das Schlagwort:“ Mein Bauch gehört mir! Da lasse ich mir keine Vorschrften machen. Auch nicht von Gott“.
Das ist der neue Zeitgeist, das neue Freiheitsverständnis. Welch ein Missverständnis. Welch ein Misstrauen gegen den Schöpfer.

In diesem Zusammenhang noch ein Gedanke zur Liebe Jesu: Jesus begegnete den verachteten Sündern als helfender Freund vergab den Reuigen ihre Sünden und offenbarte ihnen so die Liebe des Vaters  ( nach einem Leitfaden von Th. Spörri). Jesus kehrt also nicht unter den Teppich und lässt nicht „fünfe gerade sein“. Jesu Liebe schafft Reue und Umkehr.
Demjenigen, der darauf hinweist, darf nicht unterstellt werden er verbaue jemanden den Weg zu Gott. Der Weg ist gangbar für jeden, wenn auch nicht immer leicht.

Zum Schluß die Zukunftsperspektive Gottes mit den Menschen: Offenbar haben die Klimaschützer und -Aktivisten mehr die Zukunft und den Fortbestand im Blick als die Menschen der Kirchen die nur im hier und jetzt leben. „Das Reich Gottes kommt zwar von selbst aber nicht ohne uns“. So sagt es Michaela Veit-Engelmann.

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