Fear not – mit dem Glauben ändert sich alles!

Vor mir liegt ein alter Spruch, in Holz geschnitzt.

„Fürchte Dich nicht, glaube nur“

Ich habe diese kleine Holztafel vor einiger Zeit von meinen Eltern geschenkt bekommen. Doch was soll uns dieser Satz sagen?
Ich denke, alle Menschen sind gläubig. Keiner von uns kann alles wissen, verstehen und hinterfragen. Wir glauben Freunden, Bekannten, der Bundesregierung, der Zeitung, dem Internet … ich könnte die Aufzählung noch lange fortsetzen. Doch hilft es mir wirklich, keine Furcht zu haben?

Leider wurde auf meiner Holztafel vergessen, die Herkunft dieses Satzes festzuhalten. Denn erst dadurch bekommt die Sache einen Sinn: In der Bibel, im Markusevangelium (Kapitel 5), spielt sich eine unglaubliche Geschichte ab. Ein Mann kommt zu Jesus, weil seine 12-jährige Tochter schwer erkrankt ist. Sie droht zu sterben. Der Mann glaubt, dass Jesus helfen kann, doch leider hat dieser keine Zeit…
Er muss sich um eine Frau kümmern, welche sich heimlich zu Jesus geschlichen hatte. Jesus hilft dieser Frau und macht sie gesund. Währenddessen kommt die Botschaft: „Das 12-jährige Mädchen ist gestorben“ Viele Menschen sind enttäuscht. Jesus ist zu spät gekommen. Doch jetzt spricht Jesus zu dem Vater des Kindes: „Fürchte Dich nicht glaube nur!“

Was gibt es da noch zu glauben? Die Tatsachen liegen doch auf der Hand. Es gibt scheinbar keinen Zweifel. Man muss die Situation jetzt so nehmen, wie sie ist. Dies bedeutet Trauer, Not und Wehklage.
Doch genau jetzt macht Jesus einen Schlussstrich. ER macht deutlich, dass bei IHM andere Gesetze und Wertigkeiten gelten. ER ist eben nicht zu spät gekommen. Jesus besucht die trauernde Familie zuhause und erweckt das Kind zu neuem Leben.

Wir leben in einer Zeit, wo uns viele Botschaften und Nachrichten täglich erreichen. Die allermeisten davon erzeugen in uns Angst und Unsicherheiten. Doch auch mitten in unsere heutige Zeit hinein, spricht Jesus diesen Satz: „Fürchte Dich nicht, glaube nur!“

Damit möchte ich nicht sagen, dass die furchteinflößenden Berichte unserer Medien alle falsch sind (das Kind war auch tatsächlich gestorben). Jesus möchte uns aber gern eine Alternative aufzeigen: Wir dürfen darauf vertrauen, dass es Jesus gut mit uns meint. ER möchte uns in unseren persönlichen Notsituationen zuhause besuchen. ER hat Mittel und Möglichkeiten, um jede Situation positiv zu verändern.

Mit dem Glauben an die heilsame, persönliche Nähe Gottes in meinem Leben ändert sich alles. Die Lähmung der Angst verschwindet und es werden neue Wege freigelegt, welche ich nicht für möglich gehalten hätte. Wir werden befreit, die Dinge zu tun die Jesus Christus möchte. Auch wenn andere uns abraten.

Dazu segne uns der allmächtige Gott!    

Stefan Kehr, Aue (Vorstandsmitglied vom Gemeinschaftsbund der EmK)

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